Offene Treffen:

jeden 1. und 3. Dienstag im Monat 19-21 Uhr: Erfahrungsaustausch über Wohnen, Mietprobleme, Rechtsberatung, … bei Kaffee und Kuchen

Ort: Cafe Prosa, Sparkassaplatz 3, 1150 Wien

Wer uns zwischen den Treffen erreichen will, kann sich bei uns via
Info-Telefon: 0660 42 43 190 oder per
Mail: zwangsraeumungenverhindern (at) riseup (punkt) net
melden

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Berlin – HG/M99 bleibt!

Zwangsräumungen verhindern Berlin mobilisiert gerade gegen die Räumung des Ladens M99.
UPDATE: Der ursprüngliche Räumungstermin wurde – wohl nicht zuletzt auf Grund des öffentlichen Drucks durch die Kampagne – vorerst auf den 20.09. verschoben.
Hier der Aufruftext:
Der „Laden mit Revolutionsbedarf “ M99 in der Manteuffelstr. 99 soll geräumt werden, um dem Vermieter größere Profite zu ermöglichen. HG Lindenau betreibt den Laden in Kreuzberg seit fast 30 Jahren und wohnt auch dort. HG verkauft Kleidung und Demonstrationsbedarf für wenig Geld. Der Laden steht für ein rebellisches Kreuzberg, was sich nicht in Hochglanzbroschüren und Investmentplänen einpassen lässt.
Aber in Berlin steigen die Mieten stark an und immer mehr Menschen und kleine Läden werden verdrängt. Die Profite für die Eigentümer wachsen. Sie werden bezahlt durch unsere Mieten, die wir von unseren geringen Einkommen zahlen müssen. Der Berliner Senat hat versagt, er tut nichts gegen Verdrängung.
Deswegen müssen wir aktiv werden, um uns gegen diese Zustände zu wehren. Wir müssen laut sein, damit wir nicht mehr länger ignoriert werden. Wir wollen nicht, dass Wohnungen eine Ware sind. Wir wollen, dass HG in seinem Laden und in seiner Wohnung bleiben kann.
Wir werden uns der Zwangsräumung vom M99 entschlossen entgegenstellen.
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Airbnb unter die Lupe genommen

Schon mehrfach haben uns Anrainer_innen im 15. Bezirk darauf aufmerksam gemacht, dass sie in ihrer Nachbarschaft Appartmentvermietung im Wohnbestand beobachtet haben. Für uns hat das die  Frage aufgeworfen, welche Rolle solche Ferienwohnungen für Wiener Mieter_innen spielen, und ob dadurch Verdrängungsmechanismen (Stichwort: Gentrifizierung) verstärkt werden. Wir haben uns die Daten der Online-Vermittlungsplattform Airbnb näher angeschaut. Hier eine Zusammenfassung der Analyse:

Es gibt eine kommerzielle Nutzung der Plattform, da durch die Vermietung von Wohnungen als Ferienwohnung höhere Mieteinnahmen lukriert werden können, als durch reguläre Vermietung. Dadurch werden dem Wohnungsmarkt Mietwohnungen entzogen.
Doch viele der Angebote stammen von Nutzer_innen, die selbst eine hohe Miete zahlen müssen, und die Untervermietung als Möglichkeit sehen, diese Kosten abzudecken. Plattformen wie Airbnb bieten daher eine individuelle Bewältigungsstrategie für das strukturelle Problem der zu hohen Mietkosten in Wien. Insgesamt bieten solche Vermittlungsplattformen daher für Wohnungseigentümer sowohl direkt als auch indirekt die Möglichkeit, ihre Gewinne zu erhöhen. Sie sind daher als ein Mechanismus innerhalb eines insgesamt zu kritisierenden Marktes für Wohnraum zu verstehen. Dass es kaum mehr leistbare Wohnungen gibt, die Mieten weiter steigen und es keinen ernstzunehmenden sozialen Wohnbau gibt, hat mit Airbnb nichts zu tun.

hier zum ganzen Text: Continue reading

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Offener Brief für den Erhalt des Amerlinghaus

Die Gruppe Zwangsräumungen verhindern setzt sich für den Erhalt des Kulturzentrums Amerlinghaus ein. Wir haben einen offenen Protestbrief an die Verantwortlichen der Stadtregierung gesendet, die für die prekäre finanzielle Situation des Kulturzentrums verantwortlich sind.

Hier der Protestbrief:

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Solidarität mit Łukasz! Solidarność z Łukaszem!

solidarnosczlukaszemDrei Monate Haft wegen Blockade einer Zwangs-räumung
Łukasz Bukowski, ein Aktivist aus Poznan (Polen) sitzt seit 27. April für 3 Monate im Häfen. Er war an einer Blockade beteiligt, durch die die Zwangsräumung eines Paares aus einem Mietshaus verhindert werden sollte. Ihm wird Körperverletzung eines Polizisten vorgeworfen, was er bestreitet. Da Łukasz sich weigerte, die verhängte Geldstrafe und Ersatzstrafe zu leisten, wurde erschließlich zu einer Gefängnisstrafe verurteilt.

Łukasz möchte damit auf die brutalen Mechanismen von Verdrängung und Zwangsräumungen aufmerksam machen, die in ganz Polen (und nicht nur dort) an der Tagesordnung sind. Außerdem wird durch seinen Fall die unfaire Behandlung von Mieter_innen und die Repression gegen Mietrechtsaktivisten deutlich gemacht.

Denn die Zwangsräumung, die Łukasz und rund 70 Mitstreiter_innen verhindern wollten, betraf eine behinderte Frau und ihren Ehemann, die trotz ihrer schwierigen Situation auf die Straße gesetzt wurden. Eine Sozialwohnung wurde ihnen nicht zur Verfügung gestellt. Die Blockade wurde durch die Polizei aufgelöst, wobei es zu 3 Verhaftungen – darunter der von Łukasz – kam. Während die zwangsgeräumte Frau mit der Ambulanz abtransportiert werden musste, nahm der Gerichtsvollzieher die Wohnung in Beschlag. Die Repression der solidarischen Unterstützer_innen, die mit der Inhaftierung von Łukasz ihren Höhepunkt nahm, wird von der sozialen Bewegung als Rache des Staates für sozialen Widerstand gewertet. Wie so oft zeigt sich der Staat in diesem Fall als Vollzugsgehilfe für die Interessen der Eigentümer und des Kapitals, denen gegenüber die Bedürfnisse der Menschen nach Wohnraum ins Hintertreffen gelangen.

Solidarität aus Wien
Wir als Gruppe Zwangsräumungen verhindern Wien erachten das Engagement von Łukasz und seiner Mitstreiter_innen für eine soziale Wohnpolitik, die sich an den Bedürfnissen der Mieter_innen nach Wohnraum orientiert und das aktive Einschreiten zur Verhinderung von Zwangsräumungen als wichtig und unterstützenswert.
Um unserer Unterstützung für Łukasz Ausdruck zu verleihen, haben wir am 21.Juni der polnischen Botschaft in Wien einen Besuch abgestattet. Die Botschaftsangestellten weigerten sich, unseren Brief an den Botschafter, in dem wir die Freilassung von Łukasz fordern, entgegenzunehmen. Geschniegelte Büroangestellte drängten sich an uns vorbei, ohne auch nur irgendwie auf unser Anliegen zu reagieren. Ein anderer Botschaftsangestellter, der ein T-Shirt mit einem bluttriefenden Schwert umrahmt von der polnischen Nationlaflagge trug, machte uns inzwischen klar, dass es die einzige Möglichkeit wäre, einen Brief per Post an den Botschafter zu schicken. Als uns gedroht wurde, sie würden wegen einer unangemeldeten Kundgebung die Polizei rufen, haben wir uns aus dem Staub gemacht. Allerdings nicht ohne vorher einige Fotos zu schießen, die wir auch an Łukasz schicken werden. Wir hoffen Łukasz freut sich über diese Post aus Wien. Wenn ihr ihm auch (auf englisch oder polnisch) schreiben wollt – hier ist seine Adresse:

Łukasz Bukowski s. Zbigniewa
Areszt Śledczy w Poznaniu
ul. Młyńska 1
61-729 Poznań, Poland

Ein etwas detaillierterer Bericht auf Englisch ist hier zu finden: http://www.rozbrat.org/news-in-english/4431-three-months-in-jail-for-eviction-blockadesolidarnosczlukaszem

Zwangsräumungen verhindern! Stop przymusowym eksmisjom!

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Die verdammten Mieten sind zu hoch! The damn rent is too damn high!

Neue AK-Studie zeigt wieder einmal die extremen Entwicklungen am Wohnungsmarkt:
(New Study by Arbeiterkammer (AK) again shows the extreme tendencies of the viennese housing market):

AK Analyse: Starke Preissteigerungen bei Mieten in Österreich! 1
Mikrozensus-Sonderauswertungen der Statistik Austria: Bruttomieten sind in sechs Jahren überproportional zur Teuerung gestiegen – Befristungen wachsen dramatisch an
Wien (OTS) – Die Bruttomieten, vor allem bei privaten Mietwohnungen, sind in sechs Jahren im Vergleich zur Inflation explodiert. Der reine Hauptmietzins, nicht die Betriebskosten machen die Mieten teurer – die Betriebskosten sind lediglich im Ausmaß der Inflation gestiegen. Und: Die befristeten Mietverträge bei neu vermieteten privaten Mietwohnungen steigen dramatisch an. Das sind die Ergebnisse einer AK Analyse von Sonderauswertungen des Mikrozensus der Statistik Austria von 2008 bis 2014.

In Österreich leben rund 1,55 Millionen Haushalte in Mietwohnungen – das ist nahezu die Hälfte aller Haushalte. Die AK Analyse der Mikrozensussonderauswertungen der Statistik Austria zeigt:

1 Wohnkosten laufen Teuerung und Löhnen davon: Die Bruttomieten (Hauptmietzins plus Betriebskosten plus Umsatzsteuer) im gesamten Vertragsbestand sind zwischen 2008 und 2014 österreichweit um 22 Prozent angestiegen, während die Teuerung zwölf Prozent betrug. Die Löhne stiegen im Vergleichszeitraum um 13 Prozent.

2 Hauptmietzins treibt Mieten an: Die Erhöhung der Bruttomieten wird vom Hauptmietzins getrieben, nicht von den Betriebskosten. Die Betriebskosten sind zwischen 2008 und 2014 um 13 Prozent gestiegen und damit im Rahmen der allgemeinen Teuerung. Die Hauptmietzinse im Bestand, also die Vermietereinnahmen, legten hingegen um 25 Prozent zu. Hauptpreistreiber ist das private Segment: Dort war ein Anstieg von 33 Prozent zu verzeichnen – das Zweieinhalbfache relativ zur Lohn- und Inflationsentwicklung.

3 Immer öfter Wohnen „auf Zeit“: Befristete Mietverträge nehmen rasant zu und werden vor allem im privaten Altmietbau abgeschlossen. Gemeinden und Gemeinnützige vermieten in der Regel unbefristet. Im privaten Segment wurden zuletzt 67 von 100 neuen Mietverträgen lediglich befristet vergeben. Österreichweit bewohnen bereits mehr als 254.000 Haushalte ihre private Mietwohnung lediglich auf Zeit. Ihr Wohn- und Lebensumfeld ist daher nicht so sicher, wie es sein sollte. Ferner sind sie durch die Befristung in einer besonders schlechten Position, um ihre Mieterrechte auch tatsächlich in Anspruch nehmen zu können.

(Forts.)

Rückfragen & Kontakt:
Arbeiterkammer Wien
Doris Strecker
(+43-1) 501 65-2677, mobil: (+43) 664 845 41 52
doris.strecker@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

Link/Quelle:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160603_OTS0017/ak-analyse-starke-preissteigerungen-bei-mieten-in-oesterreich-1?utm_source=2016-06-03&utm_medium=email&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest

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Solidarität mit ROG (Ljubljana)!

ZRV Wien stellt sich solidarisch auf die Seite von ROG im Kampf um den Erhalt ihres sozialen Zentrums in Ljubljana.

Aktuelle Situation: Am 6. Juni konnte ein Räumungsversuch des seit 2006 besetzten autonomen Kulturzentrums abgewehrt werden. Polizei- und Sicherheitskräfte wollten die Fabrik räumen und mit dem Abriss beginnen. Doch es wurde rasch reagiert und hunderte Personen konnten erfolgreich der Gewalt, Räumung und Zerstörung Widerstand entgegensetzen. Barrikaden wurden errichtet und nach ein paar Stunden waren Securites und Polizei von dem Gelände gedrängt. ROG ist jetzt wieder unter Kontrolle der Nutzer_innen. Für die kommenden Tage sind verschiedene Aktionen geplant doch die Situation bleibt unklar. Es ist zumindest bis 14. Juni wichtig viele solidarische Unterstützer_innen vor Ort zu haben.

Haltet euch über soziale Medien am Laufenden:

‪Twitter: #‎OhranimoTovarnoRog‬ ‪#‎NeomejenROGuporabe‬ ‪#‎SupportROG‬

FB Seite für Unterstützung: https://www.facebook.com/ohranimorog/

Hier eine Soli-Erklärung des Recht auf Stadt Netzwerks Wien, der wir uns anschließen: http://rechtaufstadt.at/blog/2016/05/27/solidarity-letter-for-autonomous-center-rog-ljubljana/

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Hetzgassenbahö am Fr. 6. Mai, 14:00

stadt[los] und Mietenwahnsinn stoppen – Wien veranstalten im Namen aller von Verdrängung betroffenen Menschen in der Stadt eine Kundgebung. Gemeinsam möchten wir unsere Solidarität mit den Bewohner*innen der Hetzgasse ausdrücken und erneut unseren Unmut über die städtische kapitalistische Wohnbaupolitik äußern.

mehr Infos:
https://www.facebook.com/events/202588516800158/

LEERSTAND ZUGÄNGLICH MACHEN!
LEISTBAREN WOHNRAUM ERHALTEN!
PROFITMAXIMIERUNG BEKÄMPFEN!

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Solidarität mit der Friedel54!

Das soziale Zentrum in der Friedelstraße 54 in Berlin-Neukölln ist räumungsbedroht. Die Mieter_innen des Hauses wehren sich seit über 1,5 Jahren gegen ungewollte Modernisierungen, daraus resultierenden Mieterhöhungen von bis zu 200%, Kündigungen und das schikanöse und respektlose Verhalten der Wiener Eigentümerfirma “Citec Immo Invest GmbH”. Ähnliches erleben zur Zeit viele in Berlin und anderen Städten. Die “Citec” ist kein Einzelfall, sondern entspricht dem Alltag auf dem kapitalistischen Wohnungsmarkt.

Update 2: Citec verkauft das Haus an luxemburgische Firma!

Während “Citec” die Hausbewohner_innen in Scheinverhandlungen verwickelt und damit zu erwartendende Proteste abgeschwächt hat, wurde das Haus nun an die luxemburgische Firma “Pinehill.s.a.r.l.” verkauft. Mehr dazu hier.

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ZRV ist solidarisch mit mo.ë und ruft zur Kundgebung am Do. 3.3.2016 BG Hernals!

1. mo.ë Gerichtstermin – solidarisch begleiten

Freund_innen des mo.ë laden ein zum gemeinsamen solidarischen Begleiten. Gemeinsam ist es bei einem Gerichtstermin nicht so mühsam. Wir wollen uns vorab vor dem Gericht treffen, die mo.ë Leute begleiten und uns den Prozess anhören/anschauen. #moebleibt (facebook.com/hashtag/moebleibt) #kulturraum (facebook.com/hashtag/kulturraum9) #istnoetig (facebook.com/hashtag/istnoetig)

1. Gerichtstermin
VESTWERK vs. mo.ë
Loftenbau vs. Kulturraum

WANN: 3. März 2016 11:30 – 11:40
WO: Bezirksgericht Hernals
Kalvarienberggasse 31 1170 Wien

TREFFPUNKT zur UNTERSTÜTZUNG des mo.ë 11:00 vor dem Bezirksgericht

“Es gilt, sich einem Prozess zu widersetzen, der als unaufhaltsam dargestellt wird.”

aktuelle infos findet ihr immer unter moe-vienna.org

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Di. 16.Feb. 19Uhr Filmpräsentation “MIETEN STOPP”

Filmvorführung Di. 16.Februar um 19 Uhr
im Café Prosa Sparkassaplatz 3 1150 Wien

Alte Häuser der Stadt verfallen während andere Häuser derartig saniert werden, dass die Mieten aufs Doppelte emporschießen. Parks und Bäume werden abgerissen um teuren Eigentumswohnungen Platz zu machen. Gleichzeitig verlieren Altmieterinnen und Altmieter ihre Verträge und sollen auf die Straße gesetzt werden.
All das passiert nicht nur in Berlin, sondern auch in Wien. Allerdings regt sich Widerstand dagegen. Die Leute fangen an sich zu organisieren, sich zwischen den einzelnen Kiezen (Grätzeln) zu vernetzen, und planen eine große Demo­nstration unter dem Motto “MIETENSTOPP”.
Ohne Politiker_innen, ohne Anführer_innen und ohne Parteien.

Eine 87­minütige Liebesbekundung an die Widerständigkeit der einfachen Leut’ in Berlin!

FLYER-WEB-ZRV_Film_022016_04MiddleResVers02

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